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Mein Zweitblog
http://cthulhu-ost-und-west-preussen.blogspot.com/
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20.12.2011















div Herren Portraits Gaslicht Epoche ca 1870- ende 1890
bsp- für Investigatoren

28.01.2011

Theodor Bergmann Mps, Autos, Automaten


Der Bergmann-Elektrowagen (Bj. 1928) wurde im Paketdienst der Deutschen Reichspost eingesetzt. Gerade im kommunalen Umfeld waren Elektrofahrzeuge oft preiswerter, zuverlässiger und - sauberer.
Bergmann-Paketzustell-Wagen mit Elektromotor, gebaut zwischen 1922 und 1927, Leistung 20 PS, Geschwindigkeit 20 km/h, Nutzlast 2,5 t


Bergmanns Nobel Auto Linie Orient Express ab
1890, die DAG wurde 1910 dann an Mercedes verkauft.


div Modele der Orient Express Linie



Schokoladen Automat Merkur
genaut 1889



Bergmann Pistole 1896




Bergmann MP18 "Grabenfeger" ab 1918



MP28 ab 1928


mehr Infos über
http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Bergmann_%28Unternehmer%29

10.01.2011

John Hopkins Spital und Universitäre Schule Balltimore


John Hopkins Spital eröffnet 1889
Es ist Teil der Medical School der Johns Hopkins University, die zu den besten medizinischen Fakultäten der USA gehört.

Johns Hopkins war ein Händler und Bankier, der nach seinem Tod am Heiligabend des Jahres 1873, sein Vermögen von 7 Millionen US-Dollar zur Errichtung von zwei Institutionen spendete. Entsprechend seinem Testament sollte die Johns Hopkins University und das Johns Hopkins Hospital gegründet werden. Kurz vor seinem Tod ernannte er zwei Treuhänder, die sich um die Abwicklung kümmern sollten. Zusätzlich wurden von Johns Hopkins zwei Grundstücke in Baltimore zum Bau eines Hospitals vorgesehen.

Hopkins Vorstellung war es, dass das Johns Hopkins Hospital in Ausstattung und ärztlicher Versorgung die Qualität der besten amerikanischen und europäischen Krankenhäuser haben soll. Die Treuhänder sollten durch Auswahl geeigneter Ärzte diesen Standard sicherstellen.

Für Hopkins war die Zusammenarbeit zwischen dem Universitätsbetrieb und dem Krankenhausbereich wichtig. Die Absicht Hopkins zeigte bald erste Früchte. In vielen Bereichen wurde das Johns Hopkins Hospital Vorreiter. So erlaubte es Frauen als Ärztinnen die Arbeit, erstmals wurden im Krankenhaus während Operationen Gummihandschuhe getragen und auch die Dialyse wurde hier in den Klinikalltag eingeführt.

Einige Leistungen des Krankenhauses wurden mit Nobelpreisen honoriert. Durch Arbeiten auf dem Gebiet der Enzyme[1] wurde der Grundstein zur modernen Gentechnik gelegt. Die Entdeckung im Gehirn vorkommender Opiate führte zur rasanten Entwicklung der Neurotransmitterforschung. Hinzu kamen hervorragende Arbeiten auf den Gebieten der Endokrinologie, Urologie, Kinderheilkunde (Pädiatrie) sowie der Neurochirurgie.



Prof. Harvey Cushing

Cushing war einer der größten Neurochirurgen des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus führte er das Narkoseprotokoll zur obligatorischen Kontrolle lebenswichtiger Funktionen inklusive routinemäßiger Blutdruckmessung ein. Er setzte als einer der ersten bereits in den 1890er Jahren Röntgenstrahlen zur medizinischen Diagnostik ein.

Die Zeit in Baltimore war für Cushing stark vom Einfluss Oslers geprägt, der Chef der Inneren Abteilung war und 1905 als Regius Professor nach Oxford berufen wurde. Es entwickelte sich damals eine lebenslange Freundschaft zwischen beiden Ärzten. Cushing teilte die literarischen und bibliophilen Neigungen Oslers und verfasste nach dessen Tod die Biographie des Freundes, die 1926 mit dem Pulitzer-Preis (für Biographien) ausgezeichnet wurde.

Ab 1910 war Cushing maßgeblich an Planung und Bau des Peter Bent Brigham Hospital in Boston beteiligt (Harvard Medical School) und 1912 übernahm er hier die Moseley Professur für Chirurgie (bis 1932)

James F. Mitchell, Harvey Cushing, M.B. Clopton
1899


Belegschaft des Spitals 1897

1. Reihe: William S. Thayer, Lewellys F. Barker, William Halsted (professor of surgery), William Osler (professor of medicine), Howard A. Kelly (professor of gynecology), Hunter Robb, John M.T. Finney, Joseph C. Bloodgood

2. Reihe: G.B. Block, G.W. Dubbin, Harvey Cushing, Thomas Futcher, Hugh Young, …. At the end of second row is Norman Gwyn, Osler’s nephew. Next to the last on the top row is Jesse W. Lazear, who died in Walter Reed’s yellow fever experiments

Von Prof.Harvey Cushing gestaltetes ExLibris für seine Sammlung
im Rankenwerk finden sich die Daten seiner Vorfahren
und wann Sie Doktorierten.


Harvey Cushing sammelte alte Ausgaben medizinischer Bücher und medizinhistorische Werke und schrieb selbst auch über die Geschichte der Medizin. Er publizierte 13 Bücher und mehr als 330 wissenschaftliche Aufsätze, erhielt 23 Ehrendoktortitel, besaß Präsidentschaften in 7 und Ehrenmitgliedschaften in 60 wissenschaftlichen Gesellschaften und hielt 16 international bedeutende Preisreden.



die John Hopkins Klinik und Schule
http://de.wikipedia.org/wiki/Johns_Hopkins_Hospital

Harvey Cushing
http://de.wikipedia.org/wiki/Harvey_Cushing

http://www.med.yale.edu/library/historical/cushing/hopkins.html

Harvard Medical School 1883 bis mitte 20er Jahre


Siegel der Harvard Medical School



President der Harvard Universität von 1869-1909!
Prof.Charles W. Eliot
1834-1926

Dean Prof.Henry Pickering Bowditch
1840-1911
Leiter der Harvard Medical School ab


die Handbibliothek der Schule


1882 wurde es zu eng am Institut und so wurde der Umzug an die 688 Boylston Street in die Hand genommen,

vordere Reihe: James L. Whitney, Harold W. Dana, David Robinson, George C. Shattuck, Harvey F. Newhall. Hintere Reihe: Benjamin E. Sibley, Tenney (?) instructor. ca.1905


Der Abend Bibliothekar der Medical Library
Walter J. Pennell ca 1915


Medizinische Bibliothek 1920


Chemie Labor 1900


Science Labor 1884

William F. Whitney (1850-1921). William F. Whitney war Kurator im Warren Anatomical Museum an der old North Grove Street von 1879 bis 1921.


unter bis heute unbekannten Umständen wurde eines Nachts im Herbst des Jahres 1888
die Sammlung und Bücherei des Warren Anatomical Museums
volkommen verwüstet. Am anderen Morgen sah es nach Augenzeugen aus
als ob ein gigantischer Sturm durch die ehrwürdigen Hallen gefegt sei.




Plan der Harvard Medical School 1900



Harvard Medical School / tolle seite englisch
https://www.countway.harvard.edu/chm/rarebooks/exhibits/broad_foundation/broad_foundation4.html

http://oasis.lib.harvard.edu/oasis/deliver/~med00031#med00031ssA

http://en.wikipedia.org/wiki/Harvard_Medical_School

Prof.Charles William Eliot
http://en.wikipedia.org/wiki/Charles_William_Eliot

Dean Prof.Henry Pickering Bowditch
http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Pickering_Bowditch

http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/people/data?id=per171

02.01.2011

Reise nach Kairo


ab 1888 verkehrte der Orient-Express durchgehend über Budapest, Belgrad und Sofia bis zu einem temporären Bahnhof in Konstantinopel. Dieser wurde 1890 durch den Neubau der Müşir-Ahmet-Paşa-Station ersetzt, der dem jetzigen Bahnhof Sirkeci entspricht. Am anderen Ende seines Weges entstanden Kurswagenläufe von (London)-Calais-Paris und von Ostende.

Die Reisezeit betrug 69,5 Stunden und legte eine Strecke von 3186 Kilometer zurück. Die Reise war nur mit einem Schnellzugbillett der ersten Klasse und 20% Aufschlag möglich. In den durchfahrenen Ländern gab es jeweils lokale Speisen und Folklore-Darbietungen.

Die CIWL konnte nicht verhindern, dass neben ihrem Luxuszug täglich ein Schnellzug („Konventionalzug“) zwischen Belgrad und Konstantinopel verkehrte, der alle drei Klassen führte und somit eine preiswerte Alternative zum Orient-Express bot.

Bekannt wurde der Orient-Express nicht nur durch seinen Luxus und das Publikum aus dem europäischen Hoch- und Finanzadel, sondern durch spektakuläre Vorfälle. 1891 brachte der griechische Räuber Athanos den Zug 100 km westlich von Konstantinopel zum Entgleisen, entführte vier Männer und ließ diese erst frei, nachdem 8000 Pfund Sterling in Gold Lösegeld gezahlt worden war. Wenige Jahre später wurde ein Gesandter der französischen Regierung in seinem Abteil ermordet.

Der Erste Weltkrieg zerschnitt mit seinen Fronten den Zuglauf. So betrieb die Mitropa seit dem 15. Januar 1916 den „Balkanzug“ zwischen Berlin und Konstantinopel, der durch das militärisch besetzte Serbien führte und die Verbündeten, das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich verband. Dieser Zug führte auch die (damalige) zweite Wagenklasse und wurde im Herbst 1918 eingestellt.

Nach Kriegsende wurde der Orient-Express als „train de luxe militaire“ eingestuft und war für Militärs und Politiker reserviert. Erst 1921 fuhr der Orient-Express wieder für den öffentlichen Verkehr, allerdings nur noch bis Bukarest. Für Zivilreisende wurde am 15. April 1919 der „Simplon-Orient-Express“ eingerichtet, der über die Schweiz, den Simplontunnel, Mailand, Triest, Zagreb bis Konstantinopel verkehrte und so das besiegte Deutschland und Österreich umfuhr.

Bis zum Frühjahr 1940 fuhren Orient-Express und Simplon-Orient als Luxuszüge bis zum ab 1930 offiziell Istanbul genannten Endziel.


http://de.wikipedia.org/wiki/Orient-Express




Die Palestine Railways wurden am 1. Oktober 1920 im britischen Mandatsgebiet Palästina gegründet und bestanden bis zur Gründung des Staates Israel am 14. Mai 1948.

Die Reisegeschwindigkeit – auch der schnellsten Züge der PR – lag unter 50 km/h. Die theoretisch zulässige Höchstgeschwindigkeit betrug 50 mph (80 km/h).

Zum 1. Oktober 1920 wurde die Palestine Railways (PR) als „staatliche“ Behörde des Mandatsgebiets gegründet. Sie erhielt die Betriebsrechte aller im Gebiet von Palästina gelegenen Eisenbahnen. Die Eigentumsfragen – insbesondere an der Eisenbahninfrastruktur – konnten insgesamt nie befriedigend geregelt werden:

  • Die Eigentümer der osmanischerseits im Krieg beschlagnahmte Strecke Jaffa–Jerusalem (J & J) wurden 1922 abgefunden. Diese Strecke gehörte damit eindeutig dem Mandatsgebiet.[1]
  • Die PR übernahm die Britischen Militärbahnen in Palästina (Palestine Military Railways – PMR)
    • soweit sie in Palästina lagen. Das Mandatsgebiet kaufte sie von Großbritannien.
    • Darüber hinaus lag der Betrieb für die in Ägypten liegende Sinai-Bahn bis El Qantara bei der PR. Die provisorische Brücke, die den Suezkanal während des Krieges überspannte, musste auf Verlangen der Kanalverwaltung beseitigt werden, so dass die Sinai-Bahn vom übrigen Netz der Ägyptischen Staatsbahn (ESR) getrennt war. Dies führte zu der Entscheidung, der PR den Betrieb auf der Gesamtstrecke ab El Qantara am Suezkanal bis Haifa, also auch in Ägypten, zu übertragen. Das Eigentum an der Strecke blieb bei Großbritannien und wurde 1948 an Ägypten übertragen.

Der Personenzug zwischen El Qantara und Haifa verkehrte täglich (412 km / 12 h). Dreimal in der Woche führte er Speise- und Schlafwagen der Compagnie Internationale des Wagons-Lits. Die PR bot an den übrigen Tagen beides nicht an. 1921 wurde die Verbindung um einen Schlafwagen El Qantara–Jerusalem ergänzt. Dieser rentierte sich offenbar nicht und wurde 1923 nur noch bei Bedarf (definiert als mindestens 8 gebuchte Fahrgäste) eingesetzt. Dafür wurde der Schlafwagen El Qantara–Kairo ab 1923 täglich angeboten.

Die Zeit zwischen 1920 und 1939 war die einzige, in der man mit dem Zug von Europa nach Ägypten reisen konnte. Die Route führte über Istanbul, Ankara, Aleppo, Damaskus, Dera'a, Haifa und El Qantara. Alle Übernachtungen konnten in Wagen der Compagnie Internationale des Wagons-Lits zurückgelegt werden – abgesehen von der Bosporus- und Suezkanal-Überquerung. Allerdings war das nicht mit durchgehenden Wagen möglich. Passagiere, die aus Richtung Damaskus mit dem Tagzug der schmalspurigen Hedschasbahn eintrafen, durften die Nacht vor ihrer Weiterfahrt in Richtung El Qantara und Kairo bereits im bereitgestellten Schlafwagen verbringen.

Güterverkehr fand auf der Strecke nach Bedarf statt. Für dieses geringe Aufkommen war ein Gleis völlig ausreichend. Das zweite Gleis, noch aus der Zeit des militärischen Betriebs im Ersten Weltkrieg zwischen El Qantara und Rafah wurde 1923/24 wieder abgebaut.

Die Strecke zwischen Rafah und Be'er Scheva sah nach dem Ersten Weltkrieg ganz sporadisch einigen Zivilverkehr (ein Zug pro Woche). Ihr Betrieb wurde 1927 eingestellt. Bauliche Reste der Strecke sind westlich von Be'er Scheva im Gelände noch gut zu erkennen, südlich von Ofakim steht noch eine große Brücke.


http://de.wikipedia.org/wiki/Palestine_Railways
http://de.wikipedia.org/wiki/Britische_Milit%C3%A4rbahnen_in_Pal%C3%A4stina